Everly Brothers – Die Lieder der Brüder

Gleich zwei neue Platten würdigen die Meister des Harmoniegesangs

Bonnie „Prince“ Billy hat zusammen mit Dawn McCarthy „What norahthe Brothers Sang“ eingespielt und der Punk-Rocker Billie Joe Armstrong von Green Day hat zusammen mit der Jazz-Pop-Sängerin Norah Jones die Everly-Plare „Songs Our Daddy Taught Us“ nachgesungen. Billie Joe und Norah ist mit „Foreverly“ das deutlich bessere Werk gelungen. Einen direkten Vergleich ermöglicht „Kentucky“, das auf beiden Platbillyten enthalten ist.  Jones und Armstrong lieferen eine magische Version, gegen die die von  Billy und McCarthy blass bleibt. Überhaupt gelingt es an Jones und Armstrong deutlich besser, den Harmoniegesang der Everlys zu kopieren. Ihre Platte ist auch deutlich besser abgemischt. Die von McCarthy und Billy kommt recht schwammig rüber. Weiterlesen

Anders Osborne: Peace

osborne

Hart und zart

Eine neue Großtat des Schweden mit Wahlheimat USA. Nachdem die EP „Three Free Amigos“ eher seine akustische Seite zeigte, lässt er es auf „Peace“ kräftig krachen. Gleich im Titelstück heult und jault die Gitarre dass es Neil Young eine Freude wäre.  „Let ist go“ mit seinem düster-treibenden Rhythmus und sägend-wimmender Gitarre veredelt Susann Cowsill mit ihrem Backgrund-Gesang. „Sentimental Times“ kommt mit akustischer Gitarre und Saxophon anrührend daher, „Sarah Anne“ kontrasiert mit fröhlichem Rhythmus, „My Son“ lässt die Scheibe besinnlich-nachdenklich ausklingen.

Das komplette Album