Jon Langford: Here Be Monsters

Der große Jon Llang1angford hat sein Meisterwerk abgeliefert: Here Be Monsters. Mit seiner Band Skull Orchard lässt er’s mal krachen, mal kommt er auf Samtpfoten daher, manchmal beides zugleich. Twangende Gitarren, jubilierende Geigen, wunderbarer Gesang von Langford oft im Duett mit Twany Newsome, kluge Texte – was will man mehr.

Jon Langford: Here Be Monsters

In „Drone Operator“ beschreibt er den Krieg mit Drohnen. Der sie steuert sagt von sich, er sei nicht wirklich ein Soldat, wahrscheinlich werde er eher bei einem Verkehrsunfall sterben. Als er jung war, hat er all die Spiele gespielt. Irgendjemand gab ihnen seine Namen und so schlitterte er in diesen Job, der gut bezahlt wird.

Dem Digipack liegen Karten bei mit den Texten. Die Karten hat Tausendsassa Langford selbst gemalt. Er ist nicht nur Musiker sondern auch Maler und (Science-Fiction-)Schriftsteller. Als Maler kam er zu Ruhm mit seinen Bildern „Nashville Radio“ die bekannte und vergessene Musiker aus der Frühzeit der Country-Musik darstellen. Auch musikalisch ist er dieser Musik verbunden. Mit den glorreichen Waco-Brothers spielt er fröhlichen Cowpunk. Mit den Pine Valley Cosmonauts spielte er mit Musikern er alternative Countr-Szene Klassiker des Genres ein.

Langfords Wurzeln liegen im Punk. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der britischen Punkband Mekons, trommelte dort zuerst bevor er an die Gitarre wechselte. In den frühen 1990er Jahren zog er nach Chicago. Dem dortigen Independent-Record-Label Bloodshot ist er eng verbunden. Mit der Mekon-Sängerin Sally Timms spielte er übrigens das anrührende Album „Songs Of False Hope And High Values“ ein und wirkte auf deren beiden wunderschönen Soloalben „Cowboy Sally’s Twilight Laments…For Lost Buckaroos“ und „To The Land Of Milk And Honey“ mit.

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