Sitar in der Rockmusik

Electric Psychedelic Sitar Headswirlers

Der exotische Klang der Sitar hielt in der Mitte der 1960er Jahre Einzug in die Rockmusik. Die CD-Reihe Electric Psychedelik Sitar Headswirlers gibt eine faszinierenden Überblick über die Sitar in der Rockmusik. Die zehn CDs enthalten 179 Stücke.

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Die Byrds waren die ersten, die auf das fernöstliche Instrument aufmerksam geworden waren, und der Beatle George Harrison war der erste, der die Sitar auf Platte bannte, in dem Song Norwegian Wood, erzählt das Sachlexikon Rockmusik. Im Film über das Monterey Pop Festival im Jahr 1967 kann die schwierige Spieltechnik auf dem Instrument beobachtet werden. Es hat bis zu 13 Saiten, ausgehölte und präparierte Kürbisse an den beiden Enden dienen als Resonanzkästen und sorgen für den resonanzreichen, exotischen Klang.

Sitar in der Rockmusik

Die Zahl der Rockbands, die das fernöstliche Instrument in ihre Stücke einwoben, war Legion. Die CD-Reihe Electric Psychedelic Sitar Headswirlers gibt einen faszinierenden Überblick. Sie ist in zwei Boxen mit je 5 CDs erhältlich. Volume 1-5 enthält 89 Tracks, Volume 6-10 90 Tracks.

Die Palette der Bands reicht von bekannt (Iron Butterfly, Pretty Things, Blonde on Blonde) über weniger bekannt (Fraternity of Man, Bröselmaschine, John Renbourne) bis unbekannt (Mystic Astrologic Crystal Band, Jason Merrick & The Finders, The Zodic Cosmic Sounds). Die umfangreichen Booklets der beiden Boxen geben Auskunft über die Bands. So erfährt man etwa, dass über die Mystic Astrologic Crystal Band das Gerücht kursierte, Jimi Hendrix habe Rhythmusgitarre und Mandoline auf ihrem Debütalbum gespielt.

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