Mit Hilfe von Freunden

Neues von Hubbard und Walker

Zwei herausragende Musiker haben mit Hilfe von prominenten Freunden neue Platten veröffentlicht: Joe Louis Walker glänzt mit „Blues Comin‘ On“ und Ray Waylie Hubbard mit „Co-Starring“.

Someday, Someway

Der Gitarrist, Sänger und Songschreiber Walker hat die Blues-Szene in San Francisco mit geprägt. Seine neue Platte eröffnet er mit dem Song „Feed The Poor“, den er gemeinsam mit Jorma Kaukonen spielt, der mit der Hippie-Band „Jefferson Airplane“ Erfolge gefeiert und mit seiner Band „Hot Tuna“ seine Blues-Leidenschaft ausgelebt hat. Ein wunderbarer Einstieg in ein vielseitiges Album. Carla Cooke verleiht zwei Songs Gospelfeeling: „Someday, Someway“, das Lee Oskar mit seiner Harp schön untermalt, und „Awake Me, Shake Me“, bei dem Walker ein herzerweichendes Duett mit ihr singt.

Bei „Old Time Used To Be“ spielt Keb‘ Mo die Slide-Gitarre und Woodstock-Veteran John Sebastian bläst die Mundharmonika – herrlich. Auf dem beschwingten „Lonely Weekend“ spielt David Bromberg die Leadgitarre und John Sebastian glänzt erneut mit der Mundharmonika. Der eher aus der Country-Szente bekannte Albert Lee spielt auf dem rockigen „Seven More Steps“ die Leadgitarre. Sein Solo muss man gehört haben: atemberaubend. Auf „Come Back Home“ singt der unverwüstliche Mitch Ryder mit Walker.

Mississippi John Hurt heals me

Auch Ray Wylie Hubbard wartet mit einer illustren Gästeschar auf: Ringo Starr, Don Was, Joe Walsh, die wunderbaren Larkin Poe, Peter Rowan, die Cadillac Three und viele mehr. Die zehn Songs stammen allesamt aus Hubbards Feder. Hubbards Verneigung vor Mississippi John Hurt in dem nach dem Blues Musiker betitelten Song gehört zu den herausragenden Stücken der Platte. „Mississippi John Hurt heals me when he sings“, singt Hubbard im Duett mit Pam Tillis.

Die Schwestern Rebecca und Megan Lovell, die sich Larkin Poe nennen, unterstützen Hubbard bei „Rattlesnake Shakin‘ Woman“. Rebecca glänzt an der Lap Steel und Megan singt sehr schön mit Hubbard. Zum Auftakt der Scheibe rocken Ringo Starr, Dons Was, Joe Walsh und Chris Robinson in „Bad Trick“ mit Hubbard.

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